Eine Schreckens-Vision: Der Webhoster schließt die Pforten, versäumt es, die Kunden darüber in Kenntnis zu setzen und geht umgehend auf Tauchstation. Weder Backups noch Kosten-Rückerstattungen erreichen die Kunden, sowohl Daten als auch Euro sind futsch. onlinekosten.de versucht den geheimnisvollen Fall der Firma NetBiest zu klären, oder wenigstens ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen...
Einführung
Die Webhosting-Firma NetBiest - mit Sitz in Rumänien - war nach Aussagen des Webhosting-Magazins Webhostlist ein schneller und zuverlässiger Provider. Bis Ende letzter Woche: Am 6. Februar 2004 fielen die ersten Webseiten aus, der Rest der biestigen Domains folgte. Anfragen an die Support-E-Mail-Adresse blieben unbeantwortet, die telefonische Kundenbetreuung beruhigte den aufgebrachten Kunden per Anrufbeantworter.
Enorme Schäden?
Dass dieser Zustand nicht hinnehmbar ist, dürfte schnell klar sein. Schließlich haben Kunden für eine Leistung Vorauskasse geleistet, die nicht erbracht wird. Nicht einmal eine Begründung für den nunmehr eine Woche anhaltenden Ausfall wurde an die Öffentlichkeit weitergegeben, nichts regt sich. Ein weiteres Problem: Sollte NetBiest tatsächlich für immer in den unendlichen Weiten des Internet verschwunden sein, gingen zig Gigabyte Daten verloren, was einen großen Schaden mit sich bringen würde.