Als erstes Unternehmen in Deutschland öffnet Vodafone ab sofort sein UMTS-Netz. Die Schlacht um Marktanteile hat damit begonnen. Als erste Anwendung sind UMTS-Karten für Notebooks geplant. Diese ermöglichen es, mit bis zu sechsfacher ISDN- beziehungweise halber DSL-Geschwindigkeit zu surfen - die totale Mobilität mit 384 KBit pro Sekunde.
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Mit 384 KBit/s ins Netz
Bereits seit einigen Monaten liefen umfangreiche Tests des Netzes und der UMTS-Karte für den PCMCIA-Slot. Parallel dazu wurde das bestehende Netz auf rund 200 Städte ausgeweitet. Nun hält das Vodafone-Management die firmeneigene UMTS-Technologie für ausgereift genug, um für das volle Kundenspektrum geöffnet zu werden.
Anfangs soll die Anwendung allerdings auf den reinen Internetzugang mit dem PC beschränkt bleiben. Die dazu passende Mobile Connect UMTS-Card ist ab sofort erhältlich. Handy-Nutzer bleiben erstmal außen vor, doch möchte Vodafone im Laufe des Jahres mit der Vermarktung von UMTS-Handys beginnen.
Günstiger als GPRS
Die Tarife sind trotz der extrem hohen Lizenzkosten von UMTS moderat: Rund 2 Euro pro Surf-Stunde sind geplant. Kommt Zeit, kommt Konkurrenz: Spätestens wenn sich die anderen drei Mobilfunk-Anbieter, zuvorderst T-Mobile, auf den Markt drängen, dürfte auch irgendwann ein findiger Marketing-Mensch auf die Idee kommen, eine Flatrate anzubieten.
Diese Gleichung geht leider nicht immer auf. Manchmal liefert der Internetprovider nur Schneckentempo.
Die Suche nach dem richtigen Internetanschluss kann dann schnell Nerven kosten. Welche DSL Flatrate ist nun die Richtige?
Vielleicht ist auch mobiles Internet eine gute Alternative zum DSL Internet.
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.