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Im Dezember 2003 lag der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz um 1,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Anschluss- und Grundgebühren und die Preise für Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze erhöhten sich hier sogar um 10,2 Prozent bzw. 0,1 Prozent. Dagegen verbilligten sich Ortsgespräche (–5,6%), Inlandsfernverbindungen (–6,1%) und Auslandsgespräche (–0,8%).
Es zeigt sich, dass die Telekom-Strategie greift, dort die Preise zu erhöhen, wo sie noch eine Quasi-Monopolstellung hat: auf der letzten Meile. Preselection hin, DSL-Backbonebetreiber her, alle sind auf den Anschluss der Deutschen Telekom beim Kunden angewiesen. Wird dieser teurer, streicht die Telekom das Geld ein. Sinken die Preise für Telefongespräche und Internetverbindungen, schmelzen die Margen bei Telekom wie auch der Konkurrenz gleichermaßen dahin.


