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Mittwoch, 07.01.2004 09:51

TK-Markt: Grundgebühr teurer, Gespräche billiger

aus den Bereichen Breitband, ISDN/Analog, Mobilfunk
Der monatliche Preisindex des Statistischen Bundesamtes zeigt, was der Kunde noch im Portemonnaie hat. Im Vergleich zum Jahr 2002 lagen die Preise für TK-Dienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Jahresdurchschnitt 2003 um 1,2 Prozent höher. Im Dezember 2003 lag der Gesamtindex um 1,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresmonat. Von November 2003 auf Dezember 2003 sank der Index um 0,6 Prozent.

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Der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz lag im Jahr 2003 um 1,4 Prozent höher als 2002. Ortsgespräche (–2,9%), Inlandsfernverbindungen (–0,4%), Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze (–0,5%) und Auslandsgespräche (–1,2%) waren im Jahresdurchschnitt 2003 günstiger als im Vorjahr. Alles wird günstiger, nur die Anschluss- und Grundgebühren stiegen saftig um 5,8 Prozent.

Im Dezember 2003 lag der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz um 1,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Anschluss- und Grundgebühren und die Preise für Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze erhöhten sich hier sogar um 10,2 Prozent bzw. 0,1 Prozent. Dagegen verbilligten sich Ortsgespräche (–5,6%), Inlandsfernverbindungen (–6,1%) und Auslandsgespräche (–0,8%).

Es zeigt sich, dass die Telekom-Strategie greift, dort die Preise zu erhöhen, wo sie noch eine Quasi-Monopolstellung hat: auf der letzten Meile. Preselection hin, DSL-Backbonebetreiber her, alle sind auf den Anschluss der Deutschen Telekom beim Kunden angewiesen. Wird dieser teurer, streicht die Telekom das Geld ein. Sinken die Preise für Telefongespräche und Internetverbindungen, schmelzen die Margen bei Telekom wie auch der Konkurrenz gleichermaßen dahin.

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