<i>Von Carsten Deppermann und Michael Müller</i>
The same procedure as every year - sieben Tage zu früh, aber genau passend für einen Jahresrückblick auf Onlinekosten.de: Wie an jedem Jahresende, wollen wir das vergangene Jahr nochmal Revue passieren lassen - appetitlich unterteilt in kleine Häppchen. Also alles ganz anders als beim großen Weihnachtsfestschmaus. Den Anfang macht ein Rückblick über die Breitband-Geschenisse des letzten Jahres.
T-DSL Zugänge
In Sachen T-DSL Zugänge hat sich im vergangenen Jahr einiges getan. Dokumentiert wurde diese Veränderung durch unsere drei großen Tarifspecials, die einen Überblick über die jeweils günstigsten Volumen- und Flatrates gewährten. (
Teil1,
Teil2 &
Teil3)
Aber blicken wir zunächst auf den Jahresanfang: Vor der CeBIT kündigte freenet den Einstieg ins (T-)DSL-(Reseller-)Geschäft an. Anders als vorausgegangene Provider setzte man bei freenet jedoch anfänglich auf
volumenbasierte Tarife - entsprechende Flatrates wie bei der Konkurrenz konnte man somit auf der CeBIT nicht vorweisen. Trotz des großen Werberummels führte freenet allerdings wenige Zeit später und entgegen aller Ankündigungen eine
Flatrate für den T-DSL 1500 Zugang für schlappe 28,90 Euro ein - wohl aufgrund des eher mageren Kundenzuspruchs.
Einen Monat später war der Spaß auch schon wieder vorbei,
freenet verteuerte die Flatrate für den schnellen T-DSL Zugang um 20 Euro - für 28,90 Euro war der Zugang nur noch mit der Standard-DSL-Variante nutzbar. Bestandskunden sollten ihren Tarif weiterhin behalten dürfen. Nach Strapazen wie
Geschwindigkeitsproblemen und der
Abmahnung von
Filesharing-Nutzern entschloss man sich bei freenet allerdings bald dazu, den entsprechenden Kunden diesen
Sonderstatus zu entziehen.