Unerwünschte Werbe-Botschaften machen Internetbenutzern zu schaffen - das Spam-Problem ist bereits alltagstauglich. Aus einer im Oktober publizierten amerikanischen Studie geht hervor, dass Spam sogar regelrecht "internetmüde" machen
kann. Doch es gibt Auswege: das nun in Version 1.53 erschienene Open-Source-Tool "SpamPal" lässt den Großteil solcher Spam-Nachrichten gar nicht erst durch.
Software-Proxy für POP3 und IMAP
Damit SpamPal mit jedem E-Mailprogramm zusammenarbeiten kann, ist es als Software-Proxy konzipiert worden. Das heißt, SpamPal schaltet sich zwischen E-Mailprogramm und Server. Dabei holt es die Nachrichten vom Server ab und markiert Spam-Mails, um diese dann mit den anderen E-Mails an das E-Mailprogramm weiterzuleiten. Dabei nutzt SpamPal Listen, die Verweise auf Spam enthalten.
SpamPal unterstützt die Protokolle IMAP4 und SMTP, Webdienste wie Hotmail und Co können nicht ohne weiteres mit dem Tool von Spam befreit werden. Mit Plugins kann das Programm in seiner Erkennungsrate außerdem verbessert werden, so z.B. ermöglicht das "BadWords"-Plugin das Erstellen einer Liste mit Wörtern, die bei Fund eine Mail sofort als Spam entlarven sollen.
Zu SpamPal: Anleitungen, Downloads und Plugins
Falls Sie Interesse an der Spam-Lösung gefunden haben, können Sie unter "
SpamPal: So werden Sie endlich Ihren Spam los!" eine Einrichtungsanleitung zu SpamPal finden. Außerdem liefert die
SpamPal-Hauptseite mit mehreren Anleitungen, Plugins und einem Forum eine recht große Hilferessource, die unter
http://www.spampal.de von Daniel Friedmann auch auf deutscher Sprache angeboten wird.
Matthias-Emanuel Thömmes