Das Google-Orakel hat erneut zugeschlagen - wer nach einem erbärmlichen Versager sucht, der kommt direkt zur Seite des US-Präsidenten.
Google-Bombe
Dabei ist nicht etwa Google dafür verantwortlich, dass bei der Eingabe der Wortkombination "miserable failure" die Seite des US-Präsidenten an erster Stelle geführt wird, vielmehr sind es viele Web-Aktivisten, die die Seite absichtlich an die Stelle gerückt haben.
Das Verfahren nennt sich Google-Bombing und steht für das gezielte Manipulieren der Suchmaschine. Dies geschieht, wenn Google auf vielen Internetseiten exakt den gleichen Link findet - sowohl der Text als auch das Ziel müssen stimmen.
In diesem Fall haben daher offenbar viele Websites die Seite des Präsidenten mit den Worten "miserable failure" verlinkt. Schon erkennt Google die Häufung und baut sie in das Suchergebnis ein. Daraus entsteht ein erzwungenes Suchergebnis, obwohl die verlinkte Seite die entsprechenden Suchwörter nicht enthält. Probieren Sie es aus...das Suchwort, nicht das Bombing.
Alexander Moritz