Tankstellen sind ohne Frage Gefahrenstellen. Niemand würde ein Rauchverbot ernsthaft missachten. Doch wie sieht es mit dem Handy-Verbot aus? Beim Tanken wird locker-flockig telefoniert, ohne dass jemand das, zwar geringe, aber doch vorhandene Explosionsrisiko beachtet.
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Was weiß der BP-Tankwart?
Eigentlich sollten die Tankwarte nach Auskunft der Mineralölkonzerne ihre Kunden auffordern, ihre telefonischen Geschäfte nach dem Gang zur Zapfsäule zu erledigen. In der Realität sieht es aber anders aus. Kaum ein Tankwart scheint sich des Risikos bewusst zu sein. Herrscht womöglich Nachholbedarf bei Konzernen und Pächtern? Onlinekosten.de machte den Test und befragte einige Tankwarte nach ihrem Wissen über die Feuerzeuge von Nokia und Co.
Erster Anlaufpunkt war eine abseits gelegene BP-Tankstelle. Der freundliche junge Mann hinter der Kasse gab sich wissend, als wir nach dem Sinn des Handyverbots fragten. „Wegen des Funks. Handys stören die Elektronik der Kassen.“ Das Handy als Quell unendlicher Computerprobleme? Bill Gates wäre aus dem Schneider...
Die Geschichte von den Computerkassen
Schnell noch mal nachgefragt: Könnte das Verbot vielleicht irgendwas mit den Zapfsäulen zu tun haben? „Klar!“ Aha...? „Die Pumpen der Zapfsäulen können heißlaufen und dadurch kaputt gehen!“ Na so was! Diese Floskel hätte auch aus der Feder der Pressestelle der Betreiberfirma des Drecksdampfers „Prestige“ kommen können, als eine Ölpest nie gekannten Ausmaßes die Westküste Europas heimsuchte.
Klarer Aufklärungsbedarf also bei BP. Übrigens gab der Tankwart zu, dass er selbst, entgegen des Verbotes seiner Mutterfirma, im Kassenhäuschen ein Handy benutzen würde. Von wegen, Störung der Kassenelektronik. Wenigstens den Kunden klopft er auf die Finger: „Ich bitte die Leute, das Handy auszuschalten.“
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