Keine zuverlässigen Quellen
Die nachprüfbaren Quellen sprechen eine andere Sprache: Es brannte weder bei Shell, noch bei Aral und auch bei keiner anderen Tankstelle. Weder in Köln, noch in Berlin oder sonst wo. Jedenfalls nicht, weil jemand seiner Freundin noch schnell per Handy mitteilen musste, dass er gerade noch den Schlauch in den Stutzen stecke und gleich komme.
Dennoch sorgen sich die Konzerne um die Möglichkeit, dass Geräte von Nokia und Co. als überdimensionale Feuerzeuge fungieren könnten. Herr Schulte-Bornemann, Pressesprecher von Esso Deutschland drückte das wie folgt aus: „Bereits vor 8 Jahren wurde eine Studie der deutschen Gesellschaft für Mineralöl- und Kohlechemie angestellt.“
Höhere Sendeleistung, weniger Gefahr?
Das Ergebnis war negativ: „Damals ging nach der Studie von Mobiltelefonen, trotz der weitaus höheren Sendeleistung im Vergleich zu heutigen Handys, keine Gefahr aus.“ Aber heute sind Handys viel weiter verbreitet als noch vor 8 Jahren. Dafür ist aber auch die Sendeleistung der Tumor-Toaster vom Niveau einer mittleren Mikrowelle auf eines gesunken, das sich im Rahmen der Grenzwerte bewegt und damit als nicht mehr gesundheitsschädlich gilt.
Dennoch: Mehr Handys bedeuten eine höhere Wahrscheinlichkeit eines Zwischenfalles. „Daher sind wir (die Mineralölfirmen, Anm. d. Red.) vor zwei Jahren dazu übergegangen, die Herstellerwarnungen zu beachten und flächendeckend Warnhinweise anzubringen“, merkt Schulte-Bornemann an. Aber was hat es mit den Herstellerwarnungen auf sich?