MMS-Erhalt wird ebenfalls teurer
Ebenfalls nicht günstig ist der Erhalt einer Vodafone-MMS. Befindet man sich im Urlaub in einem Vodafone-Netz, ist der Empfang der Nachrichten kostenlos. Doch wehe, man befindet sich im Netz eines Roaming-Partners des Anbieters. Dann wird der Kunde nämlich gerupft: Es gilt der Preis des Netzbetreibers plus 25% Bearbeitungsgebühr. Und die wird dann bei CallYa-Karten auch noch auf den vollen Euro-Betrag gerundet, also von zum Beispiel 1,31 auf 2 Euro.
Ganz nebenbei vereinfacht Vodafone noch sein Tarifmodell. Statt zwei Preistafeln für Vertragskunden und Prepaid-Nutzer gibt es nur noch eine. Aber die hat es dafür in sich und bringt deftige Preiserhöhungen. Dazu kommt der kostenpflichtige Empfang von MMS. Glücklicherweise bieten einige Handys die Option, nur Netzinterne Nachrichten zu empfangen. .
MMS nichts mehr für Teenager
Andere Anbieter fahren die gleiche Schiene. Sowohl T-Mobile, als auch Eplus und O2 planen im Januar eine ähnliche Erhöhung ihrer MMS-Preise. Es handelt sich hierbei um die gleiche Taktik wie schon bei den SMS: Erst die Kunden mit günstigen Preisen anfixen und danach an der Preisschraube drehen, bis es schmerzt. Eltern mit Finanzsorgen sollten ihren Kindern vor dem Urlaub das Handy abnehmen. .
Update: Kein Anspruch auf Kündigung
Einige Leser wollten wissen, ob sich über die Preiserhöhungen ein Sonderkündigungsrecht für einen Vodafone-Mobilfunk-Vertrag ergeben könnte. Auf Nachfrage merkte die Pressestelle von Vodafone an, dass die Tarife allesamt als nur befristet gelten. Tarifänderungen sind deshalb kein Kündigungsgrund, selbst wenn sie in einem derartigen Umfang wie geplant geschehen.