Nichts für Verweigerer des Digital Rights Managements: Eine neue Technologie soll den Download von Musikdateien via GPRS ermöglichen. Alles, was dafür benötigt wird, ist ein GPRS-fähiges Handy sowie ein spezieller Player von Siemens. Der Name des „DRM Music Player“ getauften Gerätes spricht allerdings für sich.
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Was bitte ist ein Bluetooth?
Der Player wird per Kabel oder Infrarot an ein datenfähiges Handy angeschlossen. Bluetooth scheint man bei Siemens noch nicht zu kennen, dafür sichern diese Übertragungsformen aber die Kompatibilität zu älteren Geräten. Nach dem Download kann er, abgeklemmt und mit Kopfhörern versehen, unabhängig vom Handy arbeiten.
Für die Verbindung mit dem Computer sorgt ein USB-Anschluß. So lassen sich die herunter geladenen Musikstücke problemlos auf dem Rechner sichern, allerdings mit allen Nachteilen der digitalen Rechteverwaltung: Will man die Datei auf dem PC abspielen, kann man sie nicht gleichzeitig auf dem Player benutzen, da man ein- und auschecken muss. Denn eine Musik-Lizenz, so sieht es das DRM vor, gilt nur für ein Gerät.
Digital Rights Management auf die subtile Art
Neben den hoch komprimierten und per DRM gesicherten Dateien, die vom Download-Service angeboten werden, kann der Player zum Glück auch als „normaler“ MP3-Player benutzt werden. Die mitgelieferte SD-Karte mit 64MB Speicher kann aber kaum mehr als den Inhalt einer CD im MP3-Format fassen. Vom AAC-codierten MPEG-4-Format, in dem die Dateien des Download-Service gespeichert werden, sollen bis zu 60 auf diese Karte passen.
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Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
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