Das berühmte "i" am Ende des Handy-Namens - mein Handy kann Internet, sollte es heißen. Aus dem Siemens S35 wurde seinerzeit ein S35i, als schnell noch WAP nachgerüstet wurde. Aber WAP war damals eher eine Lachnummer als das Tor zum World Wide Web.
Dann kam GPRS, schließlich Java für Handys und der Billig-Laptop vom Supermarkt an der Ecke. Die Riesen-Websites passen immer noch nicht aufs Mini-Handy-Display, aber Internet per Handy gehört für viele mittlerweile zum Alltag.
Das Handy bringt den Laptop ins Internet, zeigt die nächste WAP-Generation (oder i-mode) auf Smartphone- oder PDA-Displays, hält den Kontakt zu Freunden über ICQ und E-Mail, lädt sich Handy-Spiele aus dem Netz und fragt Datenbanken nach dem nächsten Pizza-Bringdienst ab.
| Internet per Handy Was interessiert? |
24.10.2003
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Laptop-Zugang [32.93 %]
   
i-mode/WAP 2.0 [3.73 %]
   
ICQ, AIM & Co [31.60 %]
   
E-Mail [25.73 %]
   
Spiele [3.11 %]
   
Location Based Services [2.89 %]
   
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| 2250 Stimmen |
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Wir haben unsere Leser gefragt, für welches dieser Themen sie sich am meinsten interessieren. 2250 haben abgestimmt. Überraschend eindeutig ist das Ergebnis, dass WAP 2.0, Spiele und Location Based Services Gimmicks sind.
Knapp ein Drittel der Leser möchte das Handy als Modem fürs Laptop nutzen. Der klassische Internetzugang eben, nur von unterwegs und mit höchstens ISDN-Geschwindigkeit. Der Rest sieht das Handy schon als eigenes Zugangsgerät zum Internet, doch es ist und bleibt ein Gerät zur Kommunikation. Ein weiteres knappes Drittel der Leser interessiert sich hauptsächlich für Instant Messaging, etwas mehr als ein Viertel der Leser setzt eher auf die altbewährte E-Mail.
Peter Giesecke