Dicke Taschen voller Geld unter den Tischen von WLAN-Hotspot-Betreibern sieht die Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Für ihre Hilfe bei der Errichung eigener Hotspots wirbt sie deshalb nun mit einer Studie. Grundtenor: Optimismus. Schließlich will man an die dicken Taschen ran.
Die New Economy ist noch nicht lange tot, schon schreien die Herren Frost und Sullivan beim Stichwort WLAN: "Boom". Die Umsätze sollen vom 18 Millionen Euro im Jahr 2002 auf über eine Milliarde Euro Ende des Jahres 2006 hochschnellen.
Ex-Monopolisten drängen auf den Markt
Die Entwicklung wird laut Analyse hauptsächlich durch das Interesse der ehemaligen Monopolisten unter den Fest- und Mobilnetzbetreibern vorangetrieben werden, da diese Akteure über die nötigen Ressourcen für eine breitflächige Hotspot-Errichtung verfügen. Angetrieben werden sie von unabhängigen Dienstanbieter.
Diesen fehlt häufig Kapital wie auch Know-how, um große Netze aufzubauen oder aber netzübergreifende Roaming-Initiativen ins Leben zu rufen, was für einen langfristigen Erfolg bei der wichtigen Zielgruppe der Geschäftskunden unerlässlich wäre.