Psychologische Studien haben ergeben: Männer wollen in der Disco baggern, Frauen hingegen Tanzen. Regelmäßig dann die große Enttäuschung, wenn es wieder einmal nicht geklappt hat mit der Traumfrau. Oft genug hat es der hartgesottene (und nicht selten weich gesoffene) Tanzflächenlegastheniker nicht einmal versucht: „Die Musik war zu laut!“
Nightlife soll beim Flirten helfen
Jamba hat sich diesem Problem angenommen und ein Programm namens „Night Life“ entwickelt, mit dem das Handy-Display als Leuchtreklame fungiert. Lautstärkepegel, die einem startenden Eurofighter nicht ganz unähnlich sind, sollen damit für immer aus dem Reich der Ausreden verbannt werden.
Das Programm erlaubt es dem Benutzer, einen Text einzugeben, der dann in kontrastreichen Farben und riesigen Buchstaben auf dem Display erscheinen soll. Die Farben und Schriftarten lassen sich einstellen. So geht es in der Disco dann wie bei den Vögeln: Nur das Männchen mit dem strahlendsten Federkleid bzw. Handy kann das Weibchen in sein Nest, oder doch zumindest zur Bar locken.
Netter Gag
Solange das Programm sich nicht weit verbreitet, ist es ein guter Gag für alle, die die Traumfrau nicht direkt anbrüllen wollen. Für kontaktschwache Zeitgenossen bleibt weiterhin die Überwindungshürde. Dumm auch, dass das kleine Handydisplay keine Kommunikation über lange Strecken ermöglicht. Man muss sich also weiterhin an das Objekt der Begierde heranpirschen.