
Neben der Telekom scheinen auch andere Anbieter ihre Pläne mit den Glasfaser-Kunden zu haben. Um die Serie weiterzuführen, sprachen wir mit Allied Telesyn, kurz ATI, über die Zukunft der optischen Anschlüsse Deutschlands. Was dabei herauskam, überraschte uns sehr.
RückblickBeschäftigten wir uns im
ersten Teil noch mit der allgemeinen T-DSL-über-Glasfaser-Problematik, so wendeten wir uns im
zweiten Teil schon den beinahe handfesten Gerüchten um VDSL, oder besser "DSL über Glasfaser", zu. Im
dritten Teil wurden dem Leser die technischen Hintergründe und das Potential optischer Anschlüsse näher gebracht.
Allied Telesyn: FirmenprofilATI, nicht zu verwechseln mit dem kanadischen Grafikchip-Hersteller, ist ein seit 1987 bestehendes Unternehmen, das sich der Entwicklung von Netzwerk-Komponenten verschrieben hat. Primär agiert man als Home-Office-Produktanbieter, bietet Hardware-Router, Switches, Medienkonverter, Netzwerkkarten, Hubs und vieles mehr für Haus- und Office-Gebrauch und ist damit recht erfolgreich.
Nun ist man daran interessiert, im Provider- und Carrier-Markt Fuß zu fassen. Das Stichwort heißt "Triple Play"-Technologie. "Triple Play" deswegen, weil die Hardware-Komponente drei Leistungsmerkmale in einem Gerät vereint. So kann man mit den sogenannten "Residential Gateways" Voice-over-IP, Video-On-Demand und einen Breitband-Internet-ADSL-Zugang realisieren. Angestrebt sind hier für den reinen Internetzugang 1,5 Mbit/s Down- und 192 kbit/s Upstream. Es bleibt jedoch dem Provider selbst überlassen, wieviel Bandbreite er dem Kunden zur Verfügung stellt.