Vodafone-Kunden erhalten 10% Bonus beim Aufladen ihrer Prepaid-Karte zusätzlich zum aufgeladenen Guthaben. Bei einem Aufladebetrag von 25 Euro also immerhin 2,50 Euro.
Allerdings gilt dieses Angebot nur bei Aufladungen über die Direktaufbuchungsfunktion, also per Lastschriftverfahren.
Um an den zehnprozentigen Bonus zu kommen, muss der Vodafone-Kunde dem Unternehmen eine Einzugsermächtigung über sein Konto ausstellen. Das mag den Aufladevorgang beschleunigen und komfortabler machen, vernichtet aber den großen und viel beworbenen Vorteil von Prepaid-Karten: Die volle Kostenkontrolle.
Statt also nur noch dann telefonieren zu können, wenn gerade Bargeld für eine CallYa-Ladung da ist, wird der gesamte Aufladebetrag mit der bei Bankgeschäften üblichen Verzögerung abgebucht. Natürlich ist es einfacher, Geld auszugeben, das man nicht in der Hand hatte und am Ende könnte ein dickes Minus auf dem Konto die Folge sein. Die Banken gewähren nämlich oft noch Lastschriftabbuchungen, wenn das Konto schon weit überzogen ist.
Leider gilt die Aktion nur zwischen dem 1. November und dem 15. Dezember 2003.
Ausgeschlossen sind nicht nur Vodafone-CallYa-Kunden, die sich weigern, Vodafone eine Einzugsermächtigung zu geben, sondern auch alle, die ihre CallYa-Karte nicht direkt bei Vodafone, sondern bei einem Provider wie Debitel erworben haben.
Dennoch ist das Bonusprogramm über die Lastschriftabbuchung für liquide und im Umgang mit Geld beflissene CallYa-Kunden eine nette Art und Weise, um Geld zu sparen. Denn 10% sind nicht eben wenig. Leider sind viele Prepaid-Kunden das genaue Gegenteil, denn meistens handelt es sich bei ihnen um Jugendliche und Kinder, deren Eltern verhindern möchten, dass der Sprössling sich via Handy-Rechnung verschuldet.