Je eine Viertelmillion US-Dollar wird Microsoft auf die Autoren von MSBlast und Sobig aussetzen, berichtet CNet. Heute werde das Softwareunternehmen zusammen mit dem FBI, dem Secret Service und Interpol eine Pressekonferenz in Washington D.C. abhalten. Die Kopfgeldjagd ist wieder in, im digitalen Zeitalter.
Die Schädlinge sorgten für verheerende Auswirkungen
Das von Microsoft allein aufgebrachte Geld wird für Hinweise, die zur Ergreifung der Autoren führen, gezahlt. Zwei Personen wurden indes vom FBI für die Verbreitung von Blaster-Varianten ergriffen - einer davon durch einen Tipp. Ob Microsoft das Kopfgeld auch im Nachhinein zahlt, ist unklar.
Sowohl MSBlast als auch Sobig sorgten in den letzten Monaten für verheerende Auswirkungen, die vor allen Dingen durch geschicktes Ausnutzen von Sicherheitslücken in den meisten Windows-Installationen ermöglicht wurden. Beide Schädlinge verursachten erhebliche wirtschaftliche Schäden, jedoch haben sie vielen Anwendern auch ein neues Sicherheitsbewusstsein vermittelt - Microsoft
gab mittlerweile einige Fehler zu.
Matthias-Emanuel Thömmes