Neben den MP3s sollen die fünf Megabyte dann auch noch das Adressbuch mit bis zu 1000 Einträgen und die Bilder und Videos der eingebauten VGA-Digitalkamera fassen. Letztere vergrößern sich noch einmal durch die Möglichkeit, den Ton mit aufzunehmen. Dafür lassen sie sich, wie die Bilder, per MMS verschicken.
Langläufer
Zur Kontrolle der Bilder bietet das Motorola V525 ein hoch auflösendes TFT mit 176x220 Pixeln und 65.536 Farben. Ein kleines externes Display gibt bei zugeklapptem Display Statusinformationen. Für die Verbindung zum PC sorgen Bluetooth, USB oder die serielle Schnittstelle.
Datentechnisch bietet das Handy den Zugriff auf das Internet via GPRS. Ein E-Mail Client erlaubt das abrufen von POP3 und IMAP-Konten. Der Browser unterstützt sowohl WAP 2.0 als auch xHTML-Inhalte. Die Gesprächszeit soll bis zu acht Stunden betragen, damit ist das V525 ein echter Dauerläufer. Die Standby-Zeit liegt mit bis zu acht Tagen eher im Mittelfeld.
Das Motorola V525 ist ein nicht ganz durchdachter Versuch von Motorola, auf der Multimedia-Welle mitzureiten. Der Speicherausbau ist im Vergleich zu anderen aktuellen Handys ziemlich mickrig und schränkt die Benutzung der Bild-, Video- und MP3-Klingeltonfunktion stark ein. Zum Glück kann man auch normale Midi-Klingeltöne nutzen.
Christian Rentrop