Der Fortschritt hat manchmal seltsame Facetten. Während bei Nokia der interne Speicher durch die Nutzung von Speicherkarten förmlich explodiert, liefert Motorola nun ein MP3-fähiges Gerät mit nur 5 Megabyte Speicher. Allerdings beschränkt sich die Nutzung auf MP3-Klingeltöne. Mobiler Musikgenuss? Fehlanzeige.
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Kaum Speicher
Einmal abgesehen davon, dass 5 MB für einen Freund achtminütigen Rockopern alá Meat Loaf nicht wirklich sinnvoll sind. Ein durchschnittliches MP3 benötigt rund ein Megabyte pro Minute. Und selbst bei qualitativ niedriger Codierung von 96 oder 64 KBit reicht der Speicher dann gerade für einen oder zwei dieser Brummer.
MP3s mit niedrigen Bitraten dürften aber kaum noch zu finden sein. Zu günstig sind die Festplatten, niemand verzichtet aus Platzgründen mehr auf Qualität. Also müsste der Track neu codiert und im schlimmsten Fall beschnitten werden, um auf dem V525 seinen Dienst zu verrichten. Allerdings benötigt man dafür komplexere Software, die Motorola nicht mitliefert.
Quad-Band-fähig
Das V525 ist quad-band-fähig und unterstützt GSM-Netze mit 850, 900, 1800 und 1900 MHz. Sinnvoll für Geschäftsleute und andere Weltenbummler, die nicht für jeden Kontinent ein eigenes Handy mitnehmen wollen. Weniger sinnvoll für Otto Normal, der wohl kaum die Gelegenheit hat, innerhalb eines zweijährigen Handy-Lebens alle Netze auszuprobieren.
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.