Eine eierlegende Wollmilchsau? Was technisch möglich ist, muss rein. Nokia stellt heute mit dem Nokia 7000 das erste Handy aus der Kategorie Media vor.
Es sind die Zusatzdienste, die Nokia dem Alleskönner verpasst hat. Telefonfunktionen sind nur die üblichen enthalten: Triband, GPRS, EDGE. Auf UMTS hat man noch ganz verzichtet. Es geht hier aber auch nicht um Bandbreite, im Mittelpunkt steht das Display. Mit dem Nokia 7700 wird das Handy zum PDA und Bildbetrachter.
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Auge statt Ohr...
Der Farb-Touchscreen mit 640 x 320 Pixel und 65.000 Farben kann wie bei einem richtigen PDA mit dem Stift bedient werden. Adressen, Termine und Kontakte sind nicht mehr in den Tiefen des Menüs versteckt, sondern können per Icon direkt von der Oberfläche aus angesteuert werden. Das Nokia 7700 verfügt auch über eine Handschrifterkennung.
Die Bilder, mit der integrierten VGA-Kamera aufgenommen oder per MMS erhalten und gespeichert, können ebenso über das Farb-Display betrachtet werden wie Videoclips. Im Nokia 7700 ist auch ein vollwertiger Internet-Browser enthalten. Auch E-Mails lassen sich verschicken.
... mehr Display als Telefon
Aber auch andere Medien verbergen sich im neuen Nokia-Alleskönner. Das UKW-Radio ist fast obligatorisch. Das Nokia 7700 wird aber auch den Nokia Streamer SU-6 unterstützen, den ersten mobilen IP-Datacast-Empfänger für DVB-H-Fernsehsendungen. Der Nokia Streamer kann wie ein Akku in das Nokia 7700 Medien-Terminal eingesetzt werden.
Unter der Hülle verbirgt sich die Series-90-Plattform, Nokias leistungsfähigstes Stück Handytechnik. Der Speicher ist 64 MB groß und kann durch Speicherkarten erweitert werden. Das Nokia wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2004 erhältlich sein.
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