Freitag, 24.10.2003 14:08

O2 XDA II: Business-Surfer

aus dem Bereich Mobilfunk
Microsoft, wohin man schaut. Auch O2 setzt bei seinem neuen mobilen Datenassistenten auf Microsoft. Der neue XDA II läuft, ebenso wie das nahezu baugleichen Modell WDA II von T-Mobile mit Windows Mobile 2003 und verhindert so die Nutzung offener Standards für Anwender solcher Geräte.

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Dennoch überzeugt die Technik. Der XDA II wird von einem 400 MHz schnellen XScale-Prozessor von Intel angetrieben und hat 128 MB Arbeitsspreicher. Die Tri-Band-Fähigkeit erlaubt eine Nutzung mit allen Handy-Netzen weltweit. Für die Datenübertragung sorgt GPRS, Bluetooth erlaubt die schnelle Verbindung zum PC.

Das Gerät benötigt einen speziellen Akku, kann also nicht von Standard-Batterien angetrieben werden. Dadurch ist er ohne Netzteil oder Zweitakku kaum für größere Geschäftsreisen nutzbar. Das Gerät hat eine Digitalkamera mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln bei 65.536 Farben (24 Bit) und einen MP3-Player eingebaut, der leider nur bis zu 40 Liedern speichert.

Surfen kann der Anwender mit dem Internet-Explorer. E-Mails lassen sich mit dem Gerät auch abrufen. Attachments kann der XDA II öffnen, sofern es sich um Bild-, MS-Office oder PDF-Dateien handelt. Außerdem ist es möglich, Filme und Videos über das Internet herunterzuladen. Eine breitbandige Schnittstelle wie UMTS oder W-Lan, die diese Funktion erst mit Sinn füllen würde, ist allerdings nicht eingebaut.

Natürlich besitzt das Gerät neben diesen Features auch ganz normale Handy-Funktionalität. Telefonieren ist ebenso möglich wie die klassischen Handy-Standards SMS und WAP. Die Bilder der Digitalkamera können als MMS verschickt werden.

Wie schon beim Gerät von T-Mobile benötigt der XDA II den Abgleich mit einem Microsoft-Mailserver, am besten Microsoft Exchange 2003, um sämtliche Funktionen nutzen zu können. Ärgerlich bei einem Gerät für rund 800 Euro ohne und immer noch 500 Euro mit Vertrag.

Christian Rentrop
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