Alte Technik in neuem Gewand. Schlagende Argumente für Sony-Ericssons neues Kamera-Handy T630 gibt es wenige. Die einzige Innovation ist ein Spiegel auf der Rückseite, der das Erstellen von Selbstporträts erleichtern soll. Ansonsten ist es mit dem Vorgänger technisch weitgehend identisch.
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Das T630 verfügt über die gleichen - allerdings reichhaltigen - Gimmicks wie sein Vorgänger, das T610. Dazu gehören, neben den üblichen Handy-Features, der Digitalkamera und dem Farbdisplay mit einer Auflösung von 128x160 Pixeln bei 16Bit-Farben die Bluetooth-Schnittstelle, polyphone Klingeltöne, GPRS und WAP.
Sony-Ericsson scheinen die Ideen auszugehen. Bereits der Vorgänger bot eigentlich alles, was ein Handy können sollte, in einem Gerät. Beim Nachfolger wurde nicht einmal die Akkulaufzeit verbessert. Der Spiegel für Selbstporträts als einzige „technische“ Neuerung gibt wenig Kaufanreiz.
Zumal eine spiegelnde Oberfläche auch extrem anfällig für Umwelteinflüsse ist. Fettige Finger und sandige Ablagen bedeutet das schnelle Aus der polierten Rückseite. Der hohe Preis von rund 400 Euro schreckt zusätzlich noch ab, da der Vorgänger mit Erscheinen des T630 im 1. Quartal 2004 günstiger werden dürfte.
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