Das Innenleben und die Technik
Allerdings hält sich NetOnNet relativ bedeckt, was die technischen Details angeht. Nicht einmal der Chipsatz ist bekannt - Grund genug für uns, das Gerät kurzerhand zu öffnen. Fünf kleine Schrauben, schon kann man die Metallabdeckung entfernen und das Innenleben bewundern.
Das Gerät ist gut aufgeräumt und strukturiert. Zwar ist keine besonders große Endstufe zu sehen, was auf eine mäßige Sinusleistung hindeutet, doch als Chipsatz glänzt der ESS Vibratto S auf der Platine, der gerade bei DivX 3.11-Filmen für eine gute Leistung bekannt ist - eine gut programmierte Firmware vorausgesetzt.
Die Inbetriebnahme
Das Anschließen des Players gestaltete sich im Test so einfach wie mit jedem anderen Player. Auf der linken Seite leuchtet eine LED, die darüber informiert, dass sich das Gerät im Stand-By-Modus befindet. Sowohl mit der Fernbedienung als auch am Gerät kann man die Schublade des Laufwerks ansteuern. Ohnehin besitzt die Fernbedienung auf den ersten Blick nur sehr wenige Tasten und ist daher leicht benutzbar. Die Tasten selten benutzter Sonderfunktionen befinden sich hinter einer Abdeckung - der Einstieg ist daher auch ohne einen Blick in das Handbuch intuitiv möglich.

Schon nach dem Einlegen der ersten DVD zeigte das Laufwerk, dass es durchaus von hoher Qualität ist. Die Geräusche, die im laufenden Betrieb zu hören sind, gehen gegen Null. Egal, ob man eine DVD oder eine CD in die Schublade legt, im Test gab es keinerlei Medien- oder Geräuschprobleme.