Die EU wird am kommenden Donnerstag einen Workshop zum Thema Spam abhalten, um eine wirksame Bekämpfung der nervigen Werbebotschaften zu diskutieren.
Umsetzung von EU-Richtlinien
Zwar hat auch die EU inzwischen ein Gesetz gegen Werbebotschaften erlassen, doch mangelt es bislang an der Umsetzung - dies soll sich nun ändern. Hierzu hält die EU einen Workshop mit 200 Teilnehmer aus der Industrie und der Politik ab, um die Umsetzung des Spam-Verbots zu diskutieren.
Ziel des Workshops ist die Schaffung einer Grundlage für eine Mitteilung an die EU-Kommission, um eine weitere Bekämpfung der Werbenachrichten zu ermöglichen. Zudem möchte man mit der Industrie mögliche technische Wege zum Filtern der Spam-Nachrichten durchsprechen.
Letztlich müssen sich die einzelnen Länder lediglich um die Umsetzung der EU-Vorschrift bemühen - sie verbietet das Versenden von Werbebotschaften an Privatpersonen, wenn man der Nachricht nicht vorher zugestimmt hat. Die Umsetzung des Gesetzes hat bis zum 31. Oktober zu erfolgen, dann wird sich zeigen, ob das Gesetz den gewünschten Erfolg bringt.
Alexander Moritz