Für eine verbesserte Sicherheit vor Angriffen hat Microsoft eine Windows-Sicherheitsstrategie entwickelt, um das Vertrauen in das Betriebssystem zu erhöhen.
Neue Systeme
In erster Linie zielen die Strategien auf eine bessere Verbreitung von Patches ab. Microsofts Chef Steve Balmer verspricht eine regelmäßige Überarbeitung der Patches und eine Verlängerung der Verfügbarkeit für alte Produkte wie Windows NT 4 und Windows 2000.
Zudem soll das kostenlose Tool Software Update Services 2.0 ab dem Jahr 2004 dafür sorgen, dass Windows und alle weiteren aktuellen Microsoft-Programme stets die aktuellen Patches nutzen. Es überprüft und installiert automatisch die notwendigen Patches, zudem erlaubt es eine Rücknahme im Notfall.
Verbesserung der Software
Daneben arbeitet Microsoft für Windows XP SP2 und Windows Server 2003 an einer Verbesserung der Schutzfunktionen. Zukünftig soll es Angreifern deutlich schwerer fallen, über Portangriffe, E-Mails und Websites in das System einzudringen.
Mit dem für das Jahr 2004 geplanten zweiten Servicepack möchte Microsoft daher eine deutlich höhere Sicherheit erreichen, selbst wenn ein entsprechendes Patch zum Schließen der Lücke fehlt - ein Loch soll schlichtweg nicht zu einem kompletten Systemzugriff führen. Weitere Einzelheiten wird Microsoft im Jahre 2004 veröffentlichen.
Alexander Moritz