Trotz der Bemühungen der Linux-Gemeinde, sowohl auf dem Desktop- als auch auf dem Server-Markt Microsoft anzugreifen, konnte der US-Konzern den eigenen Marktanteil sogar noch ausbauen.
Überall Wachstum
Gerade im Servermarkt, bei dem Microsoft allerdings noch Platz für weitere Steigerungen hat, konnte der Fast-Monopolist gewinnen. Und so legte der Windows Server um knapp 5 Prozent zu, inzwischen nutzen 55,1 Prozent aller Server ein Betriebssystem von Microsoft.
Linux schafft es laut den Marktforschern von IDC nur auf 23,1 Prozent, Unix auf 11 Prozenz und Netware liegt sogar nur bei 9,9 Prozent. Und dank der kürzlich gestarteten neuen Version des Windows Servers dürfte der Anteil von Microsoft sogar noch weiter wachsen.
Auch bei Desktops
Bei Desktops gab es kaum Änderungen, Microsoft liegt mit 93,8 Prozent deutlich an der Spitze und ist uneinholbar weit in Führung - es wird Jahrzehnte dauern, bis ein anderes System die Chance hat, Windows von dieser Stelle zu verdrängen.
Allerdings ist interessant, dass sich Linux gegen MacOS gut behaupten kann. Das Apple-System liegt bei 2,9 Prozent, Linux ist hingegen bereits auf 2,8 Prozent angewachsen. Schon in einem Jahr könnte Linux daher den zweiten Platz hinter Microsoft auf dem Desktop-Markt belegen.
Alexander Moritz