Mittwoch, 08.10.2003 16:34

Glasfaser-Chaos III: Technische Hintergründe

aus dem Bereich Breitband
Von Michael Müller
Was ist ein optischer Anschluss eigentlich? Wir erklären es! Im letzten Teil der Reihe wurden Details zu den Bandbreiten preisgegeben. Nun kommen neue Informationen über die Feldtests ans Tageslicht...

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Rückblick

Von bis zu 2 Mbit/s Downstream war die Rede. Auffällig waren die Upload-Raten: Zwar wurden auch die bekannten 128 kbit/s angegeben, doch wunderte man sich über 256 kbit/s Upstream. Des Weiteren wurde der Start zur CeBit 2004 in den Raum gestellt und vorläufig-unbestätigte Flatrate-Tarife gelistet, welche bei 59 Euro begannen und bei 199 Euro endeten.

Die Glasfaser-Techniken

Hingegen weit verbreiteten Gerüchten, gibt es nur eine in Deutschland verbaute Technik für aktive optische Anschlüsse: HYTAS! Das Wort HYTAS ist die Abkürzung "Hybrides Teilnehmer Anschlusssystem" - wie sich aus der Wort-Konstellation erahnen lässt, handelt es sich bei dieser Technik um einen hybriden Netzaufbau. HYTAS vereint also Glasfaser- und Kupferleitungen in einer Technik.

Passive optische Anschlüsse

Neben HYTAS wurden, in den neuen Bundesländern, auch passive optische Netze (PON) errichtet. Der Unterschied zwischen aktiven und passiven Netzen ist einfach: Passive optische Netze müssen, im Gegensatz zu aktiven optischen Netzen, ohne stromverbrauchende elektronische Bauteile auskommen. Da die passive Variante in Deutschland nicht allzu viel Verwendung findet und HYTAS die im allemannischen Raum am weitesten verbreitete Technik ist, gehen wir auf PON nicht weiter ein.

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