Die Haltung der Musikindustrie gegenüber den musiksuchenden Internetnutzern ändert sich langsam, zukünftig soll es eine mildere Verhaltensweise geben.
Netter zu Internet-Nutzern
Die RIAA will zukünftig nicht gleich alle Leute verklagen, die eine Tauschbörse nutzen. Vielmehr möchte man verstärkt bei geringen Vergehen eine Unterlassungserklärung anstreben, nur bei größeren Anbietern soll weiterhin der Klageweg verfolgt werden.
Auch ein Vergleich ist weiterhin eine gute Möglichkeit, einem Urteil zu entgehen. Billig ist diese Lösung jedoch nicht, je nach dem Umfang der angebotenen Musik verlangt die RIAA für einen Vergleich bis zu 10.000 Dollar von den illegalen Anbietern.
Geld sammeln für einen Vergleich
Viele gefasste Musiktauscher sind daher auf der Geldsuche. Spendenaktionen sollen den Leuten helfen, die möglichen Vergleichsgebühren in Höhe von 2.500 bis zu den angesprochenen 10.000 Dollar zu bezahlen.
So ist zur Vermittlung von Spenden die Seite Downhillbattle.org eingerichtet worden. Und auch weitere Aktionen laufen, beispielsweise haben verschiedene Tauschbörsenbetreiber bereits ordentliche Summen an besonders tragische RIAA-Verklagte überwiesen.