Jahre lang wartete Dean auf seinen T-DSL-Anschluss - nun war er endlich da, Gott sei dank! Ok, nur T-DSL 384, jedoch besser als der vermalledeite ISDN-Anschluss. Also direkt das Online-Bestellformular ausgefüllt und mit besten Grüßen abgeschickt. Nach einer Woche erreichten ihn dann die Hardware-Bauteile, die er aufgrund seiner umfangreichen Kenntnisse umgehend installierte, ohne sie endgültig ans Netz zu stecken.
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2 Wochen später - A Dream Comes True
Judgement Day, der lang erwartete Termin ist erreicht! Klar, dass nun sofort die Gerätschaften an Strom und Daten-Highway angeschlossen werden müssen: Und siehe da, die Sync-Lampe leuchtet, Deans Herz glüht! Ja, das Modem hat die lang ersehnte Verbindung zur Vermittlungsstelle. Glücksgefühle machen sich breit, jetzt kann nichts mehr schief gehen.
Leech Leech
Auch bei Dean macht sich die allseits bekannte "Saug-Euphorie" breit - es wird heruntergeladen, was die Leitung hergibt! Deans Augen stehen noch immer im Wasser, wollen die Download-Rate von 89 kbyte/s gar nicht fassen. Alles läuft wie am Schnürchen, und das bei einer Schnur, die nach Aussagen der Telekom tatsächlich 6000 Meter lang ist. Komisch, dass der Downstream ganze 89 kbyte/s beträgt, schließlich hatte er doch nur T-DSL 384 bestellt?! Das Maximum bei T-DSL 384 wären vielleicht 40, 42, oder auch 45 kbyte/s, wenn alles gut läuft...
Wochen später...
Samstagmorgen, Dean wird durch die groben, durch den Rollo dringenden Sonnenstrahlen aus dem Schlaf gerissen, reibt sich die Matzen aus den Augen, erhebt sich und begibt sich auf die all-morgentliche, seit über zwei Wochen hinweg in seinem Hirn manifestierte Reise, zum im Nebenzimmer untergebrachten Rechenkästchen. PC an, Bildschirm an... Kinnlade runter!
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