Mit der neuen Version 7.20 zieht der Webbrowser Opera der Konkurrenz in vielerlei Hinsicht gleich. Mit einer besseren Seitendarstellung, neuen Konfigurationsmöglichkeiten unter anderem für bestimmte Skripte, neuen Funktionen der Programmoberfläche und dem integriertem Mailclient veröffentlichte der norwegische Hersteller die bislang beste Version seines flinkten Browsers.
Bessere Seitendarstellung
Opera führte lange Zeit ein Mauerblümchen-Dasein, schließlich galt der Browser als funktionsreich und schnell, jedoch mangelte es an der korrekten Seitendarstellung. Mit der Veröffentlichung von Version 7.0 führte der Hersteller eine neue Darstellungs-Engine ein, die bis heute weiter angepasst wurde. Version 7.20 zeigt Tabellen, wie sie z.B. in einigen Foren-Systemen vorkommen, nun korrekt an; außerdem unterstützt der Browser jetzt auf Wunsch farbige Scrollleisten, die im Internet trotz fehlendem Standard gerne eingesetzt werden. Fehler bei der Darstellung von GIF-Animationen wurden behoben.
Mit den neuen Konfigurationsmöglichkeiten rückt der Browser nun näher an den Internet-Alltag, wie es die Konkurrenz um andere alternative Browser wie Mozilla bereits erfolgreich tat. Popups oder sich bewegende, vergrößernde/verkleinernde sowie Statusleisten-Scrolltexte werden von Webseitengestaltern gerne genutzt, um Aufmerksamkeit zu erregen. Diese und andere über die Skriptsprache JavaScript gesteuerte Ereignisse können nun in einer JavaScript-Sektion deaktiviert werden.
Mehr Komfort bei der Bedienung
Auch die Bedienung des Browsers wurde in der neuen Version verfeinert und verbessert. Bereits geschlossene Seiten listet der Browser nun in einem 'Closed'-Menü auf, sodass der Umweg über die Browser-History nicht mehr gegangen werden muss. Ähnlich wie die von Mozilla-Browsern bekannte Funktion 'Find as you type', Suchen während der Eingabe, ermöglicht der Browser durch Druck der Punkt-Taste eine direkte Volltextsuche in Internetseiten.
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