
Denn Ihr belastet das Web, richtet volkswirtschaftlichen Schaden in immenser Höhe an, seid Euch für nichts zu schade, nur um der eigenen Gewinnsucht willen. Festsetzen, wegknasten und nie mehr rauslassen müsste man Euch. Lebenslängliches Computerverbot müsstet ihr kriegen, Sozialstunden in Nachbars Garten bis zum Abwinken – damit auch Ihr endlich mal merkt, was wirkliche Arbeit ist.
Die Internetnutzer - der Ohnmacht verpflichtet...
Aber nein – wir kriegen Euch ja nicht, wir Internetnutzer, die mit kleinem Portemonnaie durchs Netz surfen oder mit großem auf ehrliche Art und Weise dort Geschäfte machen. Wir kriegen Euch nicht und sind der Ohnmacht verpflichtet. Protestbriefe an Euch verifizieren unsere E-Mail-Adressen, machen Euch nur noch geiler und emsiger im Massenspamming. Eure Accounts zu bombardieren, die gleichen Waffen zu wählen, ist ebenso müßig – da Ihr feigen Hunde sie ja ständig wechselt.
Gut, die Journaille mag so manchen Spammer mal vor die Kamera zerren. Dann wird kräftig abgestritten und auf dumm gestellt – und hinterher fröhlich weitergemacht. Die Ohnmacht ist es, die uns rasend und wütend macht – und nicht mehr sollen Euch diese Zeilen sagen. Weil Ihr uns das Internet zur Qual und E-Mails zur Plage werden lasst, genau deshalb seid Ihr der Abschaum des Netzes, seid Plagegeist und Sozialschmarotzer in einem. Was uns bleibt ist der Druck auf die „Entfernen-Taste“, das genervte Seufzen ob solcher Unverfrorenheit, Dummheit und Gier.
Spammer aller Länder: Pest und Cholera an Eure Hälse
Nein - Verzeihung! Ein wenig mehr bleibt schon noch: Und zwar der freundliche Wunsch nach Pest und Cholera an Euren Hälsen, nach Pocken, Motten und einer kräftigen Gürtelrose. Kriegt den Penis-Schwund, den Ihr bei anderen abstellen wollt, fallt in die Schuldenfallen, aus denen ihr vermeintlich helfen wollt, bekommt Haarausfall, Fußpilz und Diphterie – und kuriert Euch dann mit Euren eigenen Wundermitteln…
Herzlichst,
Alex Leinhos