Mobilcom stößt sich gesund - von 20 der 73 Prozent, die der Mobilfunk Service Provider am TK-Anbieter freenet.de hält, will man sich trennen. Vorstand und Aufsichtsrat haben dies gestern Abend beschlossen.
Aber auch nach einem Verkauf bleibt die Mehrheit von freenet.de in Besitz von mobilcom. Nicht, dass man freenet-Chef Eckhart Spoerr ins Geschäft reden möchte, man möchte von einer florierenden freenet-Aktie profitieren.
Aber auch auf kurze Sicht lohnt sich der Verkauf: Mobilcom wird schuldenfrei, eventuell bleibt sogar etwas Geld übrig, dass in das Mobilfunkgeschäft gesteckt werden kann. - Zu einer neuen Volksaktie taugt das Freenetpapier allerdings nicht: In- und ausländische Investoren sollen zum Zug kommen.
Peter Giesecke