Vorbestraft und alles andere als ein Spaßvogel...
onlinekosten.de wollte mehr über "zottelmemme" alias Carsten K. wissen und telefonierte mit Anwälten und der zuständigen Polizei. Sachbearbeiter Nogens dazu: "Die Ermittlungen laufen. K. erklärt sich für unschuldig, behauptet, beim zuständigen Versandunternehmen wären die Inhalte der Päckchen vertauscht worden. Wir müssen das noch näher prüfen." Von irgendwoher zwitscherte uns ein Vöglein, dass "zottelmemme" schon in der Vergangenheit alles andere als ein Spaßvogel gewesen sei. Vorbestraft sei er und das - sieh einer an - wegen Betruges...
Abwarten wollten wir, bis Polizei und Staatsanwaltschaft zu einem Ergebnis gekommen wären. Und telefonisch erreichen wollten wir den Brickettbetrüger auch. Leider Fehlanzeige: Wahrscheinlich wohlwissend hatte K. seine Nummer im Telefonbuch nicht eintragen lassen. Und so schoben wir den Fall "zottelmemme" immer weiter hinaus - bis jetzt, wo wir nicht mehr mit ihm reden können...
...schied in der Nacht zum 17.08.03 durch Suizid aus dem Leben!
Die Mail erreichte uns vor einigen Tagen: "Das Ermittlungsverfahren mit Az. StA Lüneburg 504 Js 9474/03 wird [...] abgeschlossen und der
Staatsanwaltschaft beim Landgericht Lüneburg zur weiteren
Entscheidung übersandt. Der Beschuldigte Carsten K. schied in der Nacht zum 17.08.03 durch Suizid aus dem Leben."
onlinekosten.de meint:
Ein Schuldeingeständnis? - Wir wissen es nicht. Aber es scheint doch, als habe sich die "zottelmemme" selbst gerichtet - und den betrügerischen Brickettversand mit dem Leben bezahlt. Das Internet ist um eine dubiose Legende reicher - die Geschädigten um viel Geld und eBay um einen weiteren Betrüger ärmer...