Sowohl in Windows als auch im Officepaket sind erneut schwere Sicherheitslücken entdeckt worden, die geschlossen werden sollten.
Grüße von Microsoft
Inzwischen wird es zur Routine, man schaltet den PC an und eine kleine Weltkugel in der Taskleiste meldet sich, um auf ein neues Update aufmerksam zu machen. Bei dem neuen Patch handelt es sich um die Lösung eines Netzwerk-Sicherheitsproblems.
In allen 32 Bit-Systemen von Microsoft hat sich in den Netzwerkdienst NetBT ein Fehler eingeschlichen. Über den Port 137 können Hacker den Speicherinhalt von Windows auslesen, sodass beispielsweise unverschlüsselte Passwörter nicht sicher sind. Mit dem neuen Patch oder der Aktivierung einer Firewall zum Schutz des Ports 137 ist der Fehler behebbar.
Office lückenhaft
Nicht nur Windows verfügt über ein Updateprogramm, auf den Microsoft-Seiten kann man auch die genutzte Officeversion untersuchen lassen um zu sehen, ob man ein Patch benötigt. Zwar erscheinen regelmäßig ServicePacks für Office, doch einzelne Fehler löst Microsoft wie bei Windows über eigenständige Patches.
Und so haben sich inzwischen viele Probleme angesammelt, beispielsweise ein Loch in der Word Makroverwaltung. Es ist möglich, den Schutz vor gefährlichen Makros zu umgehen und einen Makrovirus zu starten. Und auch in Visual Basic sind Fehler festgestellt worden, die das Ausführen eines fremden Codes erlauben. Office-Nutzer sollten daher das Updateprogramm nach den aktuellen Patches suchen lassen.