Bei eBay scheinen die Betrugsfälle nicht abzureißen, nun hat es weitere 720 ahnungslose Käufer der beliebten Auktionsplattform erwischt.
720 Geschädigte
Laut der Bielefelder Polizei hat ein 34-jähriger Mann viele hundert eBayler dreist betrogen. Der Tatsverdacht erstreckt sich auf insgesamt 720 Fälle, wobei nicht bekannt ist, ob sich nicht im Laufe der Ermittlungen noch weitere Opfer melden werden.
Der Mann hatte über die Auktionsplattform Digitalkameras und PC-Spiele verkauft - natürlich zu günstigen Preisen. Das Schema ähnelt den anderen Betrugsfällen, die Käufer haben per Vorkasse überwiesen und anschließend keine Ware erhalten.
Zunächst geliefert
Und wie schon bei anderen Betrügern wurden die ersten Kunden auch im Falle des Bielefelders korrekt beliefert, der Händler brauchte offenbar einige gute Bewertungen für seinen Betrugsplan. Erst mit der Zeit stellte er die Lieferung der Ware ein, behielt jedoch das Geld der Opfer.
Insgesamt soll sich der Schaden derzeit auf etwa 30.000 EUR belaufen - mit einer bislang nicht einschätzbaren Dunkelziffer, die im Laufe der Zeit den Betrag wachsen lassen könnte. Zum Glück wurde laut eBay der Verkäufer bereits im März gesperrt, eine akute Gefahr durch diesen Betrüger besteht daher nicht.
Alexander Moritz