Montag, 01.09.2003 15:02

KaZaA geht gegen Google und KaZaA Lite vor

aus dem Bereich Computer
Sharman Networks, die Betreiberfirma von KaZaA, hat gerichtlich durchgesetzt, dass Google nicht mehr auf KaZaA Lite verweisen darf.

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KaZaA Lite böse

KaZaA Lite ist in den Augen von Sharman Networks ein illegales Programm, da es die Routinen von KaZaA nutzt, jedoch keine Werbung beinhaltet. Schon seit einiger Zeit geht KaZaA daher gegen die kostenfreie Version vor.

Gleichzeitig hat die Betreiberfirma der Tauschbörse auch etwas gegen Seiten, die den Namen KaZaA benutzen, diese wurden ebenfalls in den vergagenen Monaten angegriffen. Nun war Google an der Reihe, man hat der Suchmaschine gerichtlich untersagt, auf die Seiten von KaZaA Lite zu verweisen. Daher blendet Google derzeit einige Suchergebnisse aus, ein eingeblendeter Text weist auf die fehlenden Links hin.

Kein Geld, keine User

Sharman Networks versucht seit einiger Zeit, KaZaA zu einer kostenpflichtigen Tauschbörse umzugestalten, obgleich KaZaA weiterhin die Tauschbörse mit den meisten illegal geladenen Files ist. Im Rahmen der Bezahl-Strategie hat das Unternehmen daher nun auch einen kostenpflichtigen Client vorgestellt.

Für etwa 30 Dollar kann man die Zahl der Quellen, aus denen geladen werden darf, erhöhen, besser auf Bezahldienste zugreifen und bekommt seine Daten regelmäßig von einem integrierten Virenscanner gescannt. Da versteht man schnell, warum Sharman Networks das gut ausgestattete KaZaA Lite aus dem Netz verbannen möchte, denn dann wäre der Bezahl-Client sicherlich besser verkaufbar.
Alexander Moritz
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