Netzwerklösungen zum Fernseh- und Videogenuss über den PC sind ein großer Trend der IFA, fast jeder Hersteller bietet eine Lösung zu diesem Bereich an.
Media Center
Sowohl Sony als auch Philips kombinieren die PC-Technologie mit der Idee, Filme, Musik und auch das Internet an jedem Fernseher abrufen zu können. Der Network Media Receiver von Sony erlaubt daher den direkten Zugriff auf spezielle Sony-PCs, um über LAN oder WLAN Multimedia-Inhalte auf dem angeschlossenen Fernseher anzuzeigen.
Allerdings kostet diese Art der Unterhaltung ganze 1500 EUR im Bundle mit der Einsteiger-PC-Serie RS. Wer einen größeren PC möchte, der muss für die RZ-Serie samt Receiver 2600 EUR bezahlen. Der Start der neuen Technik ist für den Oktober geplant.
Philips drahtlos
Philips setzt mit dem Streamium-Konzept hingegen auf eine drahtlose

Anbindung. In naher Zukunft sollen Philips-Fernseher per Funk Videos übertragen bekommen. Schon im Herbst 2003 verfügbar sind zwei universell einsetzbare Boxen, die Multimedia-Inhalte von einem PC auf den Fernseher übertragen. Die Multimedia Links kosten je nach Ausstattung zwischen 350 und 500 EUR.
Die Luxus-Festplattenrecorder von FAST werden dagegen auch weiterhin auf kabelgebundene Übertragungswege setzen. In den Augen von FAST ist eine drahtlose Übertragung bislang nicht in der Lage, eine gute Qualität zu liefern. Im Herbst wird es daher einen ersten TV-Server mit LAN-Anschluss geben, der Filme nicht nur vom PC empfangen, sondern auch zum PC übertragen kann. Wer bereits einen FAST-Server besitzt, der kann zudem für eine geringe Gebühr seinen alten Server mit der Netzwerktechnik aufrüsten lassen.
Alexander Moritz