3,01 Millionen DSL-Kunden hat T-Online in seiner Kartei. 1,82 Millionen davon zahlen jeden Monat 29,95 Euro für eine Flatrate. Das Ergebnis vor Steuern liegt im ersten Halbjahr 2003 bei 23 Millionen Euro nach minus 130 Millionen Euro im Vorjahr.
Eine Erfolgsstory
T-Online hat nur gute Nachrichten zu verkünden: 25 Prozent der Kunden nutzen eine Breitband-Verbindung, im letzten Quartal waren es noch 24 Prozent. Auch die Onlinezeit bleibt konstant, jeder Kunde versurft monatlich 3.240 Minuten (im Durchschnitt und nach 3.248 Minuten im Vorquartal). T-Online führt dies natürlich auf die attraktiven Breitbandangebote zurück.
Insgesamt ist die Kundenzahl im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen. Die Zuwächse liegen hauptsächlich im deutschen Breitbandmarkt. Dort verzeichnete das Weltunternehmen aus Darmstadt einen Zuwachs um 37 Prozent. Den 1,82 Mio. Flatrate-Kunden stehen aber nur 177.000 Nutzer von Volumentarifen gegenüber - verwunderlich, da die meisten Kunden mit einer 5000-MB-Volumenrate auskommen müssten.
Die nackten Finanzzahlen
Die T-Online International AG hat im ersten Halbjahr 2003 das operative Ergebnis und den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Das operative Ergebnis verbesserte sich ohne den Effekt aus Beteiligungsverkäufen auf 122 Mio. Euro nach minus 43 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBITDA ohne Effekte aus Beteiligungsverkäufen erhöhte sich auf 156 Mio. Euro von minus 13 Mio. Euro.
Das Ergebnis vor Steuern liegt damit bei 23 Mio. Euro nach minus 130 Mio. Euro zuvor. Der Umsatz stieg auf 894 Mio. Euro nach 731 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2002 an. Der Konzernumsatz liegt damit rund 22 Prozent höher als im Berichtszeitraum des Vorjahres. Im Segment „Übriges Europa“ verzeichnet T-Online mit 82 Mio. Euro einen Umsatzanstieg von 47 Prozent verglichen zum Vorjahr.
Peter Giesecke