Dienstag, 12.08.2003 10:24

Die Telekom und der G-Punkt

aus den Bereichen Breitband, ISDN/Analog
Von Sven Wagenhöfer
Wer T denkt muss auch Telekom sagen – meinen zumindest die Oberen des Bonner Ex-Staats-Betriebes und hetzen Ihre Anwälte gegen alles, was ein T auffällig im Namen versteckt hat. Zuletzt hat es "Team Konzept" getroffen, die in Ihrem Logo unglücklicherweise auch den Buchstaben T verwendet haben.

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Von T zu G

Mit den Telekom-Anwälten ist gewiss nicht zu spaßen – auf die Schippe nehmen kann man die Geschichte dennoch, dachte sich das Team von @absurdum und gründete nun G-Online.org. Dort wird die Seite der Telekom repliziert – und das doch in einem neuen Licht. Zwar wird das bekannte T-Design inklusive Logo imitiert, aus dem zarten Magenta des Bonner Unternehmens wird jedoch ein Tannengrün.

Und auch Ts sucht man auf der Seite vergeblich – jedwedes Vorkommen des Buchstabens wurde durch ein G ersetzt. Damit finden sich dann Stilblüten wie die G-Kanne, den " Güröffner für die Wireless-Welg ", die G-Wurst oder auch G-DSL. Unter "Ingerneg" finden sich dann die wohl innovativsten Tarifbeschreibungen der Internetgeschichte – vom günstigen " Nie-Nugzer-Garif" bis zum "vielseigigem Wenn-Ich-Mal-Lusg-Hab'-Garif" reicht die Palette.

Wenn der T-Anwalt zweimal klingelt

Mit einem Schreiben der Telekom scheinen die Betreiber der Seite jedoch schon zu rechnen. So findet sich im Impressum der Seite der Hinweis, bei Fragen oder inhaltlichen Beanstandungen den Verantwortlichen formlos per E-Mail zu informieren – ohne gleich einen T-Anwalt einzuschalten.
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