Donnerstag, 07.08.2003 13:26

Gefahr für UMTS - Smartphone mit WLAN-Anschluss

aus den Bereichen Mobilfunk, Computer
Für UMTS wird die Lage immer schlechter, denn NEC und Motorola haben ein WLAN-Smartphone angekündigt, mit dem man auch telefonieren kann.

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Smartphone mit Netzwerk

Das Gerät, das von beiden Herstellern gemeinsam entwickelt wird, bietet viele interessante Features, beispielsweise einen Netzwerkanschluss, um das Gerät auch als Smartphone nutzen zu können. So sind Internet-Dienste spielend leicht und ohne Zusatzkosten auf dem Gerät nutzbar.

Die Hauptaufgabe stellen allerdings Sprachdienste dar. Das Gerät ist in der Lage, einen Voice-over-IP-Service zu nutzen, also über ein bestehendes WLAN-Netzwerk zu telefonieren. So wählt man sich leicht zu günstigen Konditionen ins Festnetz ein oder kann im firmeneigenen Netz kostenlose Anrufe tätigen.

Gefahr für UMTS

Ein Smartphone mit WLAN, das diese Funktion lediglich für Internet-Dienste im Büro besitzt, wäre für UMTS nicht gefährlich. Doch ein GSM/WLAN-Handy, das per VoIP auch in der Lage ist, Sprachdienste über ein Netzwerk zu erledigen, das ist eine große Gefahr.

Heutige WLAN-Netze haben im Freien eine Reichweite von 300 Meter, neue Techniken erlauben sogar eine Abdeckung von 4 Kilometern. Kombiniert man dies mit den günstigen Kosten für WLAN, so schafft sich die Industrie derzeit eine hervorragende und schnellere Alternative zu UMTS - und am Ende entscheidet der Kunde, was er haben möchte.
Alexander Moritz
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