Die USA warnen vor einem neuen Virus, der eine Schwachstelle von Windows ausnutzt und damit großen Schaden anrichten könnte.
Department Of Homeland Security
Das Department Of Homeland Security, das für die Sicherheit der USA verantwortlich ist, hat vor einem neuen Virus gewarnt, der viele Rechner angreifen könnte. Laut Informationen, die dem Ministerium vorliegen, wird offenbar derzeit ein neuer Virus entwickelt, der eine Windows-Schwachstelle gezielt ausnutzt.
Der relevante Bug, der von dem Virus gebraucht wird, ist im RPC-Interface von Windows NT, 2000, XP und 2003 Server zu finden. Dabei wird über den Port 135 vom Internetprotokoll TCP/IP ein Buffer Overrun ausgelöst, der dem Angreifer das Tor zu Windows öffnet.
Patch installieren
Der Virus kann sich also relativ ungehindert über diesen Fehler ausbreiten und dann beliebige Aktion auf dem Rechner durchführen. Dazu dürften auf jeden Fall Maßnahmen zur Ausbreitung auf weitere Rechner gehören, doch auch das Löschen der Festplatte könnte eine Folge sein.
Microsoft hat schon im Juli ein Patch für diesen Fehler veröffentlicht. Sie sollten daher umgehend das Windows Update ausführen und die aktuellen Sicherheitsupdates installieren. Nur so kann man sich effektiv vor einem möglichen Virus schützen, denn Antiviren-Programme brauchen eine bestimmte Zeit, bis sie auf neue Viren angepasst sind.