Wird wohl nix..
Mein oller Kumpel Fred, welcher hier ums Eck auf dem Lande lebt, ist in Bezug auf T-DSL total gekniffen. Auch bei ihm werden Telefonate über lustige Lichtchen übertragen - schade, dass ADSL nicht so wirklich lustig losblinken will!
Sein Problem: Bei ihm in der Straße wohnen nur Genossinen und Genossen anno 1935. In deren Köpfen stellt sich nach der Frage ob sie an DSL interessiert seien zu allererst die Frage: DSL - [dialekt]Wos is des[/dialekt]!? Lösung des Problems: Den Alten den Rücken kehren und umziehen! Alles andere ist aussichtslos. Denn betagten Menschen DSL näher zu bringen, ist schwieriger, als Affen das Sprechen zu lehren.
Doch wieso nutzt HanseNet dann diese überteuerte Technik? Erst letztlich habe ich mir den Quartalsbericht von HanseNet angesehen. Von Verlusten keine Spur, der Konzern blüht! Doch es blüht nur der, der auch Umsatz macht - und dies tut HanseNet. Nicht gerade wenig! Nebenbei bemerkt: Daran stark beteiligt ist übrigens auch das Vorzeige-Internet-Produkt "Speed-Komplett", mit wahlweise 4 MBit/s Down- und 384 kbit/s Upstream, welche in diesem Fall über eine "normale" CU-Doppelader realisiert werden.
"FTTx - Fibre to the X"
Das angesprochene Produkt mit 10/100 Mbit/s wurde vermarktet unter dem Namen "FTTx", und über FTTH, also Glasfaserkabel bis ins Haus, realisiert. Der Kunde bekam einen Ethernet-Anschluss zur Verfügung gestellt und konnte so mit theoretischen 10/100 Mbit/s im Netz der Netze surfen. Wieso ich im Präteritum schreibe? Ganz einfach, weil dieses Angebot auf Grund der sich zu schwierig gestalteten Verhandlungen mit den Grundstücks-Eigentümern nicht mehr beworben wird.
Die Lösung des Problems? Ich hab' sie!
Eben kam mir die ultimative Idee: Ich warte einfach so lange, bis HanseNet nach Berlin expandiert... hier sind schließlich die Voraussetzungen schon gegeben, mit den Hausherren muss nicht verhandelt werden - wer kennt sie nicht, die Hansestadt Berlin :-)
Und die Moral von der Geschicht' - VDSL, das gibts in Deutschland nicht!