Eine gesundheitliche Folge durch die Handy-Strahlung, der wir tagtäglich ausgesetzt sind, ist laut einer Studie nicht feststellbar.
Minimale Werte
Ein in Baden-Württemberg durchgeführtes Experiment zeigt, dass wir bislang kaum von Handy-Strahlung bombadiert werden. In dem Bundesland sind zwar 6.000 Handymasten installiert, doch die gemessene Strahlenbelastung liegt teilweise bei nur einem Prozent des zulässigen Grenzwerts.
Die bislang einmalige Studie kommt daher zum Ergebnis, dass nach den heutigen Erkenntnissen eine gesundheitliche Folge durch die Handy-Strahlung ausgeschlossen werden kann. Allerdings hat die Studie nur die Strahlung durch Mobilfunk-Masten untersucht, es wurde nicht die Belastung durch das Telefonieren mit einem Handy berücksichtigt.
Strahlung am Körper
Dies wird sich allerdings bald ändern, denn eine von der WHO in Auftrag gegebene Studie untersucht die Folgen durch das Telefonieren mit einem Handy. Um die Masten muss man sich jedenfalls nun keine Sorgen mehr machen, denn selbst das TV- und Radioprogramm sorgt für eine deutlich stärkere Belastung als die Handy-Netze.
Die Gegner des Elektrosmogs wollen sich damit jedoch nicht zufrieden geben. Sie fordern eine Herabsetzung des Grenzwerts. Die Frage ist nur, was dies bewirken soll, wenn im Durchschnitt die Belastung bei etwa 3 Prozent des Grenzwerts liegt.
Alexander Moritz