Mit zwei neuen Softwareversionen haben die beiden Tauschbörsen KaZaA und Morpheus den Anonymitätsgrad der Nutzer verbessert.
KaZaA-Schutz
Die verbesserte Version von KaZaA Lite trägt die Nummer 2.4.0 und ist eine Eigenentwicklung der Programmierer von KaZaA Lite - es ist nicht die angekündigte Version des offiziellen KaZaA Desktops, die ebenfalls "abhörsicherer" sein soll.
Die Vorabversion, die in den nächsten Tagen weiter verbessert werden soll, kümmert sich darum, dass der User relativ anonym die KaZaA-Tauschbörse nutzen können. Hierzu werden verschiedene Mittel eingesetzt, um den User zu verdecken.
IP-Sperre
Die wichtigste Schutzfunktion ist eine IP-Liste der Spione. So verweigert der Client die Verbindung zu einem User, der mit einer gesperrten IP unterwegs ist. Bereits seit längerer Zeit existieren im Netz Listen mit den IP-Räumen der Musikindustrie.
Neu ist auch eine Funktion, die automatisch fertig geladene Dateien sperrt. Diese sind dann nicht im KaZaA-Netz freigegeben, sodass eine Verfolgung durch die Musikindustrie nicht erfolgt - schließlich will die RIAA nur Leute aufschreiben, die auch Dateien zum Tausch anbieten.