Update V: Widersprüche tun sich auf...
Es scheint, als wolle die Geschichte um das Münchner Telekommunikationsunternehmen nicht enden. Nicht viel Zeit ist vergangen, als das letzte Update über angebliche Einwahlsperren informierte. Und doch strich einige Zeit ins Land, bis es nun wieder einmal Neues über Tiscali zu berichten gibt.
E-Mule wird gebremst
Von einem Leser erfuhren wir, dass nun wohl auch für den Up- und Download relevante Ports für das Filesharing-Tool E-Mule begrenzt werden. Betroffen sind angeblich alle Ports ab Port 1024. Es scheint, als würde die Bremse somit auch Filesharing zunichte machen. Das Verwunderliche dabei ist, dass Tiscali-Deutschland-Chef Mühlner vor einiger Zeit ausdrücklich darauf hinwies, dass die Tiscali-Flat für legales Filesharing uneingeschränkt geeignet wäre.
Mit der aktuellsten Maßnahme würde jedoch auch dies unterdrückt, oder besser, erschwert werden. Die Frage die sich aufstellt ist, ob diese Vorgehensweise nur bei illegalen Filesharern, oder aber bei allen E-Mule-Nutzern angewandt wird. Sollte die Bremse nur bei illegaler, massiver Nutzung greifen, so wäre die Vorgehensweise eine Unterstützung der Bandbreiten-Reduzierung durch Port-Priorisierung. Doch wozu das ganze? Doppelt hält besser?
An die Tiscali-nutzende Leserschaft
Um genau diese Frage zu klären, wäre es interessant zu erfahren, ob genannte Port-Priorisierung auch bei "normaler" Nutzung von Filesharing-Tools á la E-Mule auftritt. Wenn ja, so wäre die Aussage, die Tiscali-Flat sei für legales Filesharing uneingeschränkt nutzbar, schlichtweg falsch.