Microsoft hat in Japan 34 Mitarbeiter gefeuert und diese dabei wie Gefangene bei der Räumung der Arbeitsplätze behandelt.
Berichte der Entlassenen
Gegenüber dem Spielemagazin Gamespot haben die entlassenen Ex-Mitarbeiter berichtet, wie sie von Microsoft behandelt wurden. So hat man zunächst eine Konferenz abgehalten und angekündigt, dass man von den 200 Xbox-Mitarbeitern in Japan wegen der schlechten Verkaufslage 34 Mitarbeiter entlassen muss.
Der Abteilungschef orderte die Mitarbeiter zum E-Mail-Check an die Arbeitsplätze zurück. 34 der 200 Mitarbeiter trafen in ihrem Postfach eine Aufforderung an, sofort den Arbeitsplatz zu räumen und in den Konferenzraum zu kommen.
Gefangenentransport
Dabei wurden die Mitarbeiter von Sicherheitskräften überwacht. Die Fahrstühle und Notausgänge wurden von Sicherheitsleuten blockiert, auf die Toilette durften die Mitarbeiter nur in Begleitung eines Security-Mitarbeiters.
Nach der Entlassung haben sich inzwischen viele Ex-Mitarbeiter über diese unmenschliche Behandlung beschwert. Für Microsoft dürfte dieses Verhalten im Nachherein eine negative Publicity bedeuten, denn auch wenn Entlassungen notwendig sind, so kann man diese doch auf humanere Weise durchführen.
Alexander Moritz