Wegen hoher Handy-Rechnungen landen immer mehr Jugendliche in der Schuldenfalle. Die Zahl der 20 bis 24-Jährigen, die bei der SCHUFA als pleite gemeldet waren, sei zwischen 1999 und 2002 um fast ein Drittel auf rund 174.000 gestiegen, teilte die Auskunftsstelle für Kreditnehmer und -geber in Frankfurt am Main mit.
Die Zahlen sprächen für einen relativ sorglosen Umgang der jungen Handy-Besitzer bei der Bezahlung ihrer Gebühren, erklärte SCHUFA-Chef Rainer Neumann. Zum anderen gingen die Netzbetreiber nach den Boomjahren offenbar dazu über, offene Rechnungen verstärkt einzutreiben.
Michael Müller
/ afp