Bei Nokia beginnt die multimediale Handyzeit mit der Auslieferung des ersten UMTS-Handys an ausgewählte Partner.
Endverbraucher-Gerät
Das Nokia 6650 ist allerdings optisch ein Schritt zurück, denn mit einer Außenantenne und einem recht unförmigen Design kommt es nicht an moderne Geräte für das bei uns genutzte GSM-Netz (und den relativ neuen High-Speed Netzarten) heran.
Technisch ist das Nokia 6650 allerdings ein Handy der neuen 3G-Klasse, also für UMTS-Netze gedacht. In erster Linie ist damit eine erheblich schnelle Datenkommunikation möglich, auch wenn dafür bislang nur wenige geeignete Netze und Angebote zur Verfügung stehen.
Weltweit nicht der erste Lieferant
Nokia ist damit der dritte Anbieter, der UMTS-Handys an Endverbraucher ausliefert. Zuvor hatten bereits NEC und Motorola entsprechende Modelle auf den Markt gebracht, wobei gerade im asiatischen Teil dieser Welt auch schon einige UMTS-Netze stehen.
In Deutschland wird sich UMTS erst 2006 mit der Fußball-WM breitflächig verbreiten - so die Prognose der Industrie. Dann möchte man Video-Berichte und Livebilder an die Fußballfans per UMTS übertragen. Mit ersten Gewinnen rechnet man allerdings erst im Jahr 2010, bis dahin soll sich UMTS als Standard durchgesetzt haben.
Alexander Moritz