Apple-Anhänger vertrauen dem Mutterkonzern offensichtlich vollkommen, denn der Punkt Datensicherheit zählt bei vielen Kunden offensichtlich nicht, wenn man mit Apple Geschäfte macht.
Alles abspeichern
So kann der Kunde bei dem Apple Music Store selbst entscheiden, ob er beispielsweise seine Kreditkartendaten hinterlegen möchte. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu unangenehmen Zwischenfällen bei Online-Shops rund um die Welt - gehackte Datenbanken und der Diebstahl der Kreditkarteninformationen ist nicht selten.
Doch bei Apple kann sowas nicht passieren. Immerhin 90 Prozent des Musik-Shops hinterlegen die Kreditkartendaten. Apple wirbt die Kunden mit einer One-Click-Funktion. Der Kauf von Musikstücken ist ohne das lästige Ausfüllen von Formularen mit nur einem Klick möglich, wenn man die Daten hinterlegt.
Und bloß keine Hits
Zudem ist Apple weiterhin mit dem iTunes Music Store sehr erfolgreich. Rund 500.000 Stücke werden derzeit auch weiterhin pro Woche verkauft - ein sensationeller Erfolg, wenn man bedenkt, dass der Dienst nur in den USA und nur von Apple-Usern genutzt werden kann.
Auch verkaufen sich nicht nur die Hits gut, 75 Prozent aller angebotenen Stücke wurden bereits geordet und knapp die Hälfte der Nutzer kaufen ganze Alben und nicht nur die aktuellen Hits - die Befürchtung, dass mit Online-Musikgeschäften nur noch die Top-Hits verkauft werden, scheint also unbegründet zu sein.
Alexander Moritz