Wie abhängig ist man bereits vom Internet? Mit zwei kleinen Gedankenexperimenten versuchte das Marktforschungsinstitut Fittkau Maaß dies in seiner 16. Internet-Studie "WWW-Benutzer-Analyse W3B" herauszufinden: 1. Ihnen wird für einen Monat lang das Internet abgeschaltet. Was würde Ihnen fehlen? 2. Was wäre, wenn das Internet überall wäre?
Kommunikation ist und bleibt die Internet-Killer-Applikation
Das Ergebnis zu Frage 1 ist eindeutig: Ja, für 71,3 Prozent der Befragten wäre es in der Tat ein Verlust, einen Monat ohne Internet auskommen zu müssen. Unter den hierzu über 66.000 frei formulierten Begründungen wurden Kommunikationsanwendungen (wie E-Mail, Chat, Messenger etc.) von 53,6 Prozent der Befragten am häufigsten genannt. Dabei erweisen sich E-Mails als die mit Abstand häufigste Einzelnennung (41,4 Prozent aller Antworten).
Insgesamt 41,8 Prozent der Nutzer würden aktuelle Informationen, Nachrichten und das Internet als Rechereche-Tool am meisten vermissen. Ebenfalls erstaunlich: Die am häufigsten genannte Website, welche die Nutzer vermissen würden, ist ebay – immerhin 4,1 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer gaben an, daß ihnen der Zugang zur der Auktionsplattform fehlen würde.
Online-Produktinformation und -Shopping holen weiter auf
Für immer mehr Nutzer gewinnt das Internet als Einkaufsmöglichkeit an Bedeutung, da es ihnen eine allzeit verfügbare und komfortable Ergänzung zum stationären Einzelhandel bietet. Noch interessanter ist jedoch die Tatsache, daß das Internet als Instrument zum Abruf von Produktinformationen immer wichtiger wird: 70,4 Prozent aller Internet-Nutzer suchen online nach Produktinformationen zur Vorbereitung von Anschaffungen. Damit bestätigt sich für Markenartikler und Handelsunternehmen einmal mehr, daß eine professionelle Web Site wie auch Online-Werbung zur Pflicht im Kommunikations-Mix zählen.