Anzeige:
Freitag, 04.04.2003 12:19

Zusammenbruch des Musikmarkts dank Raubkopien?

aus den Bereichen Sonstiges, Computer
Die Musikindustrie gerät nach eigenen Angaben zunehmend unter Druck, sodass erste Labels bald aufgeben müssen.

Anzeige
Statistik des Musikklaus

Laut der Statistik der Musikindustrie wurden letztes Jahr etwa 25% mehr Songs aus dem Netz als noch 2001 geladen. Die meisten dieser Lieder, etwa 81%, landeten nach dem Download auf einem Rohling. Insgesamt wurden etwa 250 Millionen Rohlinge bespielt, während lediglich 150 Millionen Alben verkauft werden konnten.

Zudem wurden die Songs zu 94% von kostenlosen Angeboten und damit illegal geladen. Die Anzahl der Benutzer derartiger Dienste stieg auf 6,4 Millionen, ein Anstieg um etwa 30% gegenüber dem Jahr 2001. Und von den Nutzern kauften etwa 25% weniger CDs.

Milliardenverlust

Viele Milliarden Euro gehen der Musikindustrie durch die Tauschbörsen verloren. Daher fordert die Industrie die Einführung eines Gesetzes, das das Knacken von Kopierschutzmaßnahmen verbietet. Ebenso möchte man das Urheberrecht noch stärker einschränken als dies derzeit geplant ist.

Passiert dies nicht, so prognostiziert die Musikindustrie eine existenzbedrohende Situation. Allerdings müssen sich die Labels die Frage gefallen lassen, ob sie nicht selbst hierfür verantwortlich sind. Listen.com beweist, das mit Musikhandel Geld zu holen ist und die Kopierschutzmaßnahmen treiben viele Käufer von CDs ins Internet - keine gute Strategie, um Kunden zu halten.
Alexander Moritz
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Freitag, 30.01.2015
Berliner Journalisten gründen Online-Fensehsender
Amazon begeistert Börse auch mit gesunkenem Gewinn
Google enttäuscht trotz Milliardengewinns - Aktie fällt
Donnerstag, 29.01.2015
Vectoring: Tarife mit VDSL 100 im Überblick
Facebook: Neue Datenschutzregeln treten am Freitag in Kraft
Experten sicher: NSA setzt Trojaner "Regin" ein
Telekom fordert Offenlegung von Snowden-Dokumenten und mehr
Workmail: Amazon wird zum E-Mail-Provider
Preisschlacht schmälert Gewinn: Huawei setzt verstärkt auf High-End-Smartphones
HTC Desire 816G: Neues 5,5-Zoll-Smartphone für 279 Euro
YouTube ersetzt Flash durch HTML5
Visa: Anonyme Token sollen die Kreditkarte sicherer machen
Sony ersetzt eigenen Musikdienst "Music Unlimited" durch Spotify
Facebook wächst auf 1,39 Milliarden Nutzer und verdient fast 3 Milliarden Dollar
Mittwoch, 28.01.2015
Speedtests: Wie schnell ist mein Internet?
Weitere News
Hoster
Mit dem eigenen Clan auf der Suche nach einem Gameserver mit integriertem Teamspeak für mehr Spielspaß?
Oder brauchen Sie etwa einen vServer mit Unterstützung für POP3, IMAP und SMTP um ihre E-Mails zu verwalten?
Auch wenn nur Webspace für eine eigene Homepage oder die Internetseite des Vereins gesucht wird: Der richtige Hoster bietet alles.
DSL Telefon
Der klassische Telefonanschluss ist out. Heute ist vielerorts bereits DSL verfügbar und macht das DSL Telefon möglich.
Eine Telefon Flatrate senkt die Kosten zudem erheblich.
Das DSL Angebot ist allerdings groß. Deshalb vorher Provider vergleichen.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs